Termine
16.07.2019 | 10:00 Uhr
Behinderten-Activity Leeds

LC Bad Sooden-Allendorf

09.08.2019 | 17:30 Uhr
Führung durch den Bunker im Kasseler Weinberg

Feuerwehrverein Kassel

30.08.2019 | 19:30 Uhr
Clubabend

Prof. Dr. Stefan Roth, Hochschule Schmalkalden Plastics Planet - Fluch und Segen: Kunststoff, seine Bedeutung und die daraus entstehenden Herausforderungen für die Zukunft

13.09. - 15.09.2019
Clubfahrt nach Braunschweig

27.09.2019 | 19:30 Uhr
Clubabend

Dipl. Ing. Thomas Möckel Großbauten für die öffentliche Hand - Der Flughafen BER

25.10.2019 | 19:30 Uhr
Mitgliederversammlung

Stadthalle

08.11.2019 | 19:30 Uhr
Clubabend

Dr. Matthias Bohn, Schulleiter der Gesamtschule Melsungen Die Gesamtschule: Ungeliebte Einheitsschule oder neue Chance zur Stärkung einer solidarischen Gesellschaft

21.11.2019 | 18:00 Uhr
Besichtigung Intensive Area der B. Braun Melsungen AG

Bahnhof Morschen

13.12.2019 | 18:30 Uhr
Weihnachtsandacht

Christuskirche Melsungen

anschl. festliches Weihnachtsessen Stadthalle

28.12.2019 | 19:30 Uhr
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Pressemitteilungen

PAUL AUF DEM WEG NACH INDIEN

REVEREND SHINDHE NIMMT ZWEI WASSERFILTER MIT IN SEINE HEIMAT

Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen (re) erläutert Reverend Paul Shindhe die Funktionsweise von PAUL. Foto: Reinhold Hocke

Wabern/Melsungen. Achteinhalb Jahre lang hat Reverend Paul Shindhe als Austauschpfarrer und ökumenischer Mitarbeiter in der Evangelischen Landeskirche Kurhessen-Waldeck gearbeitet. Die letzten fünf in Wabern-Zennern. Ende des Monats endet seine Beauftragung und er kehrt zurück in seine Indische Heimat. Im Gepäck hat er zwei Wasserfilter, die ebenfalls PAUL heißen.

Reinhold Hocke ist Initiator der WaSH Working Group des Hilfswerks der Lions. WaSH steht für Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. Seine  Arbeitsgruppe sorgt in Zusammenarbeit u.a. mit  Experten der Universität Kassel dafür, dass der im Fachbereich Wasserwirtschaft erfundene Wasserfilter PAUL weltweit in Krisengebieten und dort zum Einsatz kommt, wo Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser fehlt. 

Mit dem Besuch an der Uni Kassel und der Einweisung in PAUL durch Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen im August 2018 begann die Idee zu reifen, Shindhes in Indien bei der Bereitstellung von trinkbarem Wasser zu unterstützen. Im Bild: Salome Shindhe, Paul Shindhe, Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen und Reinhold Hocke (v.l.). Foto: Reinhold Hocke

Seine familiären Wurzeln hat Reinhold Hocke in besagtem Wabern-Zennern, in dem Reverend Paul Shindhe in den letzten Jahren wirkte und so kamen die beiden irgendwann miteinander in Kontakt. Reinhold Hocke erzählte Paul Shindhe vom Wasserfilter PAUL und nahm ihn mit zu dessen Erfinder Prof. Dr. Ing. Franz Bernd Frechen. Schnell war klar: dieser Wasserfilter könnte auch in Shindhes Heimat wertvolle Dienste leisten.

„Außer in der Dürrezeit haben wir kein quantitatives Wasserproblem“, sagt Paul Shindhe. Aber die Wasserqualität sei unzureichend, der große Wasserfilter der Stadt öfters kaputt. „Bis der repariert ist, dauert es oft lange“, erklärt der Reverend. Mit dem Wasserfilter PAUL könnte man sofort helfen, waren sich Reinhold Hocke und er schnell einig und wurden aktiv.

So wird Paul Shindhe, wenn er Ende März in seine Heimat im indischen Bundesland Karnataka zurückkehrt, zwei PAULs im Gepäck haben. Einer ist für eine Schule gedacht, die derzeit mit Unterstützung des Kirchenkreises Melsungen in der Stadt Bharwad gebaut wird. „Die Schule soll in diesem Jahr fertiggestellt werden. Mit dem hier gefilterten Wasser können wir nicht nur die Schüler, sondern auch die Nachbarschaft versorgen“, sagt Paul Shindhe. Mindestens 1200 Liter frisches Wasser kann ein PAUL am Tag bereitstellen, das reicht zur Trinkwasserversorgung von rund 400 Menschen. „Verkauft die Schule das Wasser an die Nachbarn, kann sie sich damit ihr Budget für Lehrmaterialien, Bücher oder Renovierungen aufbessern und gleichzeitig den Nachbarn günstigeren Zugang zu Trinkwasser geben, als das jetzt der Fall ist“, sagt Reinhold Hocke.

Den zweiten PAUL kann sich Shindhe gut im örtlichen Krankenhaus vorstellen. Darüber werde er mit dem Bischof sprechen, den er an seinem Sitz nahe der Stadt Hubli aufsuchen will. Wichtig sei ihnen, dass PAUL tatsächlich dort zum Einsatz komme, wo er auch gebraucht werde, sind sich Hocke und Shindhe einig. Deshalb wolle man vor Ort die Bedarfe klären und die beiden Wasserfilter erst mal testen. „Wenn alles gut läuft, können wir dann weiter in die Fläche gehen“, sagt Reinhold Hocke.

Die Funktionsweise des Wasserfilters Paul in einem Wasseraufbereitungssystem. Grafik: Uni Kassel

„Ich halte PAUL fürein sehr geeignetes System, um Menschen vor allem in ländlichen Gegenden  bedürftiger Regionen Zugang zu sauberem, trinkbarem Wasser zu ermöglichen“, erklärt der WaSH-Initiator, der seit 2017 Präsident eines europäischen Beratungsgremiums von Lions Clubs International ist. „Die Kernkomponente liefern wir, den Rest machen die Menschen vor Ort selber. Und sie entscheiden auch, ob sie PAUL haben möchten, alles andere wäre falsch.“ PAULs großer Vorteil liege aber auf der Hand: Er arbeitet ohne Chemikalien und ohne  Strom, einfach nur durch Gravitation. Seine Filter müssen im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen nicht gewechselt werden, weil er ohne zusätzlich erzeugten Druck auskommt. Die garantierte Lebenszeit des hier verwendeten Nanofilters beträgt zehn Jahre.

„Meine Frau Salome und ich danken den Lions und der Partnerkirche Melsungen für die Unterstützung und die Liebe für uns und unsere Menschen in Indien“, sagt Paul Shindhe. Er freue sich darauf, eine Delegation des Kirchenkreises Melsungen und auch seinen Freund Reinhold Hocke im Herbst zur Eröffnung der neuen Schule begrüßen zu können. Dann werde man gemeinsam mit Fachleuten vor Ort erörtern und Pläne entwerfen, ob, wie und wo in Karnataka in größerem Umfang PAUL-Stationen und hygiene-bezogene WaSH-Projekte geschaffen werden.

Text: Björn Schönewald, Fotos: Reinhold Hocke

 

KARL WETEKAM SEIT 50 JAHREN EIN LION

Lions-Präsident Wilfried Marställer mit Dr. Karl Wetekam (v.l.), der seit 50 Jahren Mitglied des Serviceclubs ist. Foto: Reinhold Hocke

Lions-Präsident Wilfried Marställer mit Dr. Karl Wetekam (v.l.), der seit 50 Jahren Mitglied des Serviceclubs ist. Foto: Reinhold Hocke

Melsungen. Außergewöhnlich ist der Unterschied in der Zugehörigkeit zum Lionsclub Melsungen von Dr. Karl Wetekam und Dr. Karsten Heyner. Der erste ist seit 50 Jahren ein Lion, der zweite am Tage des Fotos seit fünf Minuten. Beide sind sie promovierte Agrarwissenschaftler.

Karl Wetekam ist in Bad Wildungen der Lions-Organisation beigetreten und ist nach einem Ortswechsel bereits seit vier Jahrzehnten im Melsunger Club ein sehr aktives Mitglied. „Die Anzahl der von ihm übernommenen Funktionen im Club ist sicher größer als die Anzahl der Tage im Februar“, sagt Wilfried Marställer, Präsident des Melsunger Lions Clubs.

Dass Karl Wetekam in der Lions-Gemeinschaft so hervorragend verankert sei, habe auch mit seiner Gabe zu tun, mit den jüngsten und den ältesten Mitgliedern erfrischend zu kommunizieren und dass er ab und an mal Tacheles rede. „Wir hoffen, ihn noch lange fröhlich unter uns zu haben“, so Marställer.

Karsten Heyner ist ein Mensch mit sehr breit gestreuten Interessen. Er macht nicht nur Musik, er dirigiert und unterrichtet. Er ist Landwirt mit Begeisterung und verquickt diese Tätigkeit mit touristischen Angeboten, zum Beispiel geführte Wanderungen durchs hessische Kuppenland, bei denen so ganz nebenbei Wissenswertes über Land, Geschichte(n) und Natur vermittelt wird, aber auch Kulinarisches eine Rolle spielt. Marställer: „Wir freuen uns sehr, ihn in unseren Reihen begrüßen zu können.“

Text: Wilfried Marställer/Björn Schönewald

 

PRÄSIDENTENWECHSEL BEIM LIONS CLUB MELSUNGEN

VIZE GOVERNORIN GERLINDE BRANDSTETTER (BORKEN SCHWALM-EDER) ZU GAST

Reinhold Hocke (Vorsitzender WaSH  Lions Europa), Uwe Springwald (Vorsitzender Fördergemeinschaft LC Melsungen) Arved Berent (Präsident LC Melsungen 2016/2017), Gerlinde Brandstetter (Vize Governorin Lions Hessen), Wilfried Marställer (Präsident 2018/2019), Dr. Hans-Peter Eisele (Präsident 2017/2018) und Dr. med. Gunter Claus (v.l.). Foto: Reinhold Hocke

Reinhold Hocke (Vorsitzender WaSH  Lions Europa), Uwe Springwald (Vorsitzender Fördergemeinschaft LC Melsungen) Arved Berent (Präsident LC Melsungen 2016/2017), Gerlinde Brandstetter (Vize Governorin Lions Hessen), Wilfried Marställer (Präsident 2018/2019), Dr. Hans-Peter Eisele (Präsident 2017/2018) und Dr. med. Gunter Claus (v.l.). Foto: Reinhold Hocke

Melsungen. Der scheidende Präsident Dr. rer. nat. Hans-Peter Eisele eröffnete der Feierstunde mit der Nationalhymne. Diese Zeremonie ist bei allen größeren nationalen und internationalen Lions Veranstaltung geübte Praxis.

Anschließend verlas E.-Ulrich Bruckmann die ethischen Grundsätze der internationalen Vereinigung (Siehe: http://www.clublions.eu/index.php/about/ethische-regeln-und-ziele). Sichtlich beeindruckt bedankte sich Gerlinde Brandstetter vom Lions Club Borken-Schwalm-Eder für die Einladung. Als Vize Governorin des deutschlandweit größten Distrikts 111 (Deutschland) Mitte Nord (Hessen) mit 132 Clubs und weit über 4.000 Mitgliedern übergab sie im Auftrag des (amtierenden) Governors Gunter Schwind (LC Hanau-Brüder Grimm) nationale und internationale Auszeichnungen an Mitglieder des Melsunger Clubs.

Im Rückblick auf das Jahr unter seiner Führung erwähnte Eisele die herausragenden Ereignisse. Er nannte die Erfolge des Entenrennen, das im ersten Halbjahr 2019 wieder anstehe. Das Stadtmodell auf der Fuldabrücke sei ein Hingucker geworden. Die Übernahme der Renovierungskosten für drei Brückenbauwerke im Friedensdorf Oberhausen sei eine großartige Gemeinschaftsleistung der internationalen Lions-Stiftung (LCIF), des Hilfswerk der Deutschen Lions, des italienischen Partnerclubs ADDA Milanese und der Melsunger Lions. Er berichtete, dass die zum Umwelttag 2017 vom Club gestiftete Trauerweide nunmehr ihren Platz an der Zweipfenningsbrücke gefunden habe (Foto).

Eisele bemängelte, dass es im abgelaufenen Jahr nicht gelungen sei, den Club durch Aufnahme neuer Mitglieder zu verjüngen. Er unterstrich, dass einer Überalterung des Clubs nur entgegengewirkt werden könne, wenn regelmäßig jüngere Frauen und Männer in den Club aufgenommen werden.

Ein besonderen Dank erreichte Björn Schönewald als Clubbeauftragten für Presse und Medien. Dieser hatte über das Jahr verteilt in den lokalen Online- und Print-Medien, aber auch in den regionalen und nationalen Lions-Publikationen in professioneller Weise über das Engagement der Melsunger Löwen berichtet. Eisele gratulierte dem im Club beheimateten Past District Governor Reinhold Hocke für seine erfolgreiche Arbeit im Lions Europa Forum. Hocke sei beim Kongress in Montreux/ Schweiz der Vorsitz der internationalen Arbeitsgruppe über nachhaltige Entwicklung  von Hilfsprogrammen für Wasserversorgung, Sanitäre Einrichtungen und Hygiene übertragen worden.

Vize Governorin Brandstetter ehrte Uwe Springwald (Vorsitzender der Fördergemeinschaft des LC Melsungen) und den abwesenden Dr. Wolfgang  Margraf (langjähriger Sekretär) mit dem Governor Appreciation Award.  Past President Arved Berent und Hans-Peter Eisele erhielten die Auszeichnung für 100 prozentige Anwesenheit bei Clubveranstaltungen. Dr. Gunter Claus und Reinhold Hocke erhielten für ihre Verdienste im Club die Millenniums-Plakette, die von Lions Clubs International zum 100-jährigen Bestehen der Service Organisation gestiftet wurde.

Nach Übernahme der Amtskette erläuterte der neue Präsident Wilfried Marställer sein Programm für das kommende Halbjahr.

Text und Fotos: Reinhold Hocke

 

Trinkwasser für Menschen weltweit

Reinhold Hocke aus Mosheim initiierte international erfolgreiches Projekt der Lions

Der erste offizielle Auftritt der WaSH Working Group im September in Montreux. Reinhold Hocke ist nicht auf dem Foto. Als Medienprofi hat er es gemacht. Foto: Reinhold HockeMosheim. Wasser bedeckt mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche und macht unseren blauen Planeten bewohnbar. Doch gemessen am Gesamtvorrat ist die als Trinkwasser nutzbare Menge sehr gering und die Verfügbarkeit nicht überall gleich. So müssen weltweit etwa 750 Millionen Menschen ohne gesicherten Zugang zu Trinkwasser und 2,5 Milliarden ohne sanitäre Grundversorgung auskommen. Mit dem Projekt WaSH (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) ist das Hilfswerk der Deutschen Lions weltweit aktiv, um diese Missstände zu beheben. Und das so erfolgreich, dass sich vor kurzem in Montreux mit European Lions WaSH eine europäische Arbeitsgruppe gründete. Seine Wurzeln hat Lions WaSH in der nordhessischen Provinz: im kleinen Örtchen Mosheim.

Reinhold Hocke (73), ist Lion aus Überzeugung und seit Jahrzehnten im weltweiten Netzwerk des Service Clubs engagiert. Als er im Jahr 2010 auf den an der Uni Kassel entwickelten Wasserfilter PAUL aufmerksam gemacht wurde, war ihm gleich klar, welches Potenzial in diesem Produkt steckt. In seiner damaligen Funktion als Mitglied des Zeitschriften- und Medienausschusses der deutschen Lions wandte er sich mit einem Bericht an das Hilfswerk der Deutschen Lions und an das Generalsekretariat der Lions in Wiesbaden. Ein Foto von sich mit PAUL auf dem Rücken sendete er mit.

Möglichst vielen Menschen zugänglich machen
Foto von 2010 einer ersten Begegnungen von Reinhold Hocke mit PAUL an der Uni Kassel. Foto: nh„Ich war begeistert von PAUL, den Prof. Dr. Ing. Franz Bernd Frechen mit seinem Team an der Uni entwickelt hatte. Eine großartige Sache für die Katastrophenhilfe“, berichtet Reinhold Hocke. Beim Hilfswerk der Deutschen Lions stieß er auf offene Ohren und so überlegte man gemeinsam, wie man dieses wertvolle Werkzeug für die Trinkwassergewinnung Menschen auf der ganzen Welt zugänglich machen könnte. Die Lösung bildete eine Kooperation mit dem Medikamentenhilfswerk action medeor, das die von den Lions gekauften Wasserfilter (rund 800 sind es inzwischen) seitdem gleich mit der ersten Hilfsmittellieferung in die Katastrophengebiete rund um den Erdball bringt.

Pro PAUL gut 400 Menschen über zehn Jahre versorgen
Ein Erfolg, auf dem sich Reinhold Hocke aber nicht ausruhen wollte. „Wir haben damals mit einer kleinen Gruppe von Wasserbauingenieuren und Lebensmitteltechnikern mit der Uni Kassel überlegt, wie man PAUL weiter nutzen kann und kamen zu dem Ergebnis, dass es quatsch ist, ihn nur für Katastrophen einzusetzen. Schließlich kann ein einziger PAUL für gut 400 Menschen zehn Jahre lang frisches Wasser erzeugen – und das in der letzten Hütte.“ Aber wie konnte PAUL dort hingelangen?

Hocke wollte sich der Herausforderung stellen und nutzte seine Kontakte, um innerhalb der Lions Deutschland eine Arbeitsgruppe Wasser ins Leben zu rufen. Als Vorsitzender des Organisationsvereins der deutschlandweiten Jahresversammlung der Lions 2013 in Kassel erreichte er, dass Wasser und PAUL zum Leitthema wurden. Mit Klaus Töpfer als Festredner fand er einen prominenten Fürsprecher. Es folgte die World Convention von Lions Clubs International in Hamburg, wo das Thema schließlich internationale Aufmerksamkeit erfuhr. Als 2015 alle maßgeblichen europäischen Amtsträger der Lions zum Europa Forum in Augsburg zusammenkamen, stellte Reinhold Hocke den Antrag, ein WaSH-Komitee einzurichten. Und der Europarat der Lions stimmte zu.

Menschen fragen, was sie brauchen
Dankeschön-Gruppenfoto aus Kenia. Foto: nh  Dankeschön-Gruppenfoto aus Kenia. Foto: nh„Dann ging die Arbeit los“, blickt Hocke zurück. „Mit der Zustimmung des Europarats konnte ich Leute aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammensuchen, um eine WaSH Working Group zu gründen.“ Auf dem Lions Europa Forum vor kurzem in Montreux habe man sich schließlich als Beratungsgremium konstituiert und die Arbeit aufgenommen. Das Ziel ist ein Paradigmenwechsel: „Wir wollen nicht in großmütiger Anwandlung sagen: ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘, sondern die Leute vor Ort erst mal fragen, was sie brauchen“, erklärt Hocke. Erste Aufträge und Anfragen aus den Europa-Asien- und Europa-Afrika-Komitees lägen bereits vor.

Wasserfilter PAUL ist inzwischen übrigens regelmäßig Teil von Wasserprojekten in ländlichen Bereichen rund um den Erdball. Nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit den Lions und die daraus resultierende Kommunikation mit Nutzern können die Experten an der Uni Kassel seit Jahren immer neue Erkenntnisse zur Weiterentwicklung ihres Wasserfilters gewinnen und PAUL kontinuierlich optimieren.

wash.lionseurope.org

Bildunterschriften:

1. Der erste offizielle Auftritt der WaSH Working Group im September in Montreux. Reinhold Hocke ist nicht auf dem Foto. Als Medienprofi hat er es gemacht.

2. Foto von 2010 einer ersten Begegnungen von Reinhold Hocke mit PAUL an der Uni Kassel.

3. Dankeschön-Gruppenfoto aus Kenia.

Text: Björn Schönewald, Fotos: Reinhold Hocke, nh

 

Lions bedanken sich bei Sponsoren

Spendengelder in Höhe von 9.000 Euro durch Entenrennen

Bärbel Kahr, Marlies Frede in Vertretung ihres Mannes Michael Frede, Distrikt-Governor 111 MN Gunter Schwind, Ulrich Neudecker und Lions-Präsident Dr. Hans Peter-Eisele (v.l.). Foto: Björn SchönewaldMelsungen. Bereits im Juli hatte Lions-Präsident Dr. Hans-Peter Eisele eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an den Jugendtreff Haspel in Melsungen übergeben können. Anfang November dann weitere nennenswerte Beträge an Evangelische Jugend, DLRG, THW und Feuerwehr. Insgesamt 9.000 Euro an Spendenbeträgen waren durch das Entenrennen 2017 zusammengekommen. Geld, das durch den Verkauf von Rennenten erlöst, zu einem wesentlichen Teil aber durch die Sponsoren der Veranstaltung bereitgestellt wurde, bei denen sich die Lions am Freitag mit einem Sponsorenabend bedankten.

Gut besucht war die Veranstaltung in der Stadthalle und auch der Governor des hessischen Lions- Distrikts 111 MN Gunter Schwind hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Abend beizuwohnen. In einer Gastrede informierte er über die Aktivitäten von Lions Clubs International im hundertsten Jahr ihres Bestehens. Dabei ging er vor allem um aktuelle Klimaschutz-Projekte und um Programme zur Bekämpfung vermeidbarer Blindheit.

Spendenübergabe an Feuerwehr, THW, DLRG und Evangelische Jugend: Entenrennen-Initiator Ulrich Neudecker, Wehrführer Patrick Schwarz, Vorsitzender des Helfervereins des THW Niklas Vaupel, Vorsitzender der Fördergemeinschaft der Lions Uwe Springwald, Lorena Salzmann von der Evangelischen Jugend, DLRG-Vorsitzender Guxhagen-Melsungen Horst Lothar Knötig, FFW-Vereinsvorsitzender Manfred Friedrichs, THW-Ortsbeauftragter Jens Pöppe, FFW-Kassenwart Benjamin Gerhold und Lions-Präsident Dr. Hans-Peter Eisele (v.l.). Foto: Björn SchönewaldGunter Schwind war dabei nicht mit leeren Händen gekommen. Die Lionsfreunde Ulrich Neudecker und Michael Frede zeichnete er jeweils mit dem Melvin Jones Fellow aus. Ersteren für seine Verdienste um die Organisation des Entenrennens, Zweiteren für seinen Einsatz zur Erstellung eines Melsunger Stadtmodells, das schon bald der Öffentlichkeit übergeben werden soll. Ebenfalls für Engagement in der Organisation des Entenrennens und anderer Veranstaltungen ausgezeichnet wurde Bärbel Kahr. Zwar ist sie kein Lions-Mitglied, hat sich aber um den Melsunger Club mehr als verdient gemacht. Gunter Schwind überreichte ihr dafür die Medal of Merit und damit die höchste Auszeichnung von Lions Club International für Nicht-Mitglieder.

Bei einem gemeinsamen Abendessen, umrahmt von einem Videovortrag von Lionsfreund Ulrich Bruckmann und einer Bildpräsentation vom Entenrennen und von Sponsoren mit ihren Enten, die die Lionsfreunde Reinhold Hocke und Björn Schönewald vorbereitet hatten, genoss man einen geselligen Abend.

Bildunterschriften:

1. Bärbel Kahr, Marlies Frede in Vertretung ihres Mannes Michael Frede, Distrikt-Governor 111 MN Gunter Schwind, Ulrich Neudecker und Lions-Präsident Dr. Hans Peter-Eisele (v.l.).

2. Spendenübergabe an Feuerwehr, THW, DLRG und Evangelische Jugend: Entenrennen-Initiator Ulrich Neudecker, Wehrführer Patrick Schwarz, Vorsitzender des Helfervereins des THW Niklas Vaupel, Vorsitzender der Fördergemeinschaft der Lions Uwe Springwald, Lorena Salzmann von der Evangelischen Jugend, DLRG-Vorsitzender Guxhagen-Melsungen Horst Lothar Knötig, FFW-Vereinsvorsitzender Manfred Friedrichs, THW-Ortsbeauftragter Jens Pöppe, FFW-Kassenwart Benjamin Gerhold und Lions-Präsident Dr. Hans-Peter Eisele (v.l.).

Text und Fotos: Björn Schönewald

 

100 Stunden für die Umwelt: Lions halfen im Wildpark Knüll

Mitglieder aus sechs Lions Clubs arbeiteten heute im Wildpark Knüll. Knüllwald. 2017 - 100 Jahre Lions International - 50 Jahre Wildpark Knüll, 100 helfende Hände und 100 Stunden Arbeitseinsatz für die Umwelt, was für eine stolze Bilanz der Lions und des Wildparks. Es war die Idee des amtierenden Präsidenten Christian Engel vom LC Homberg, die Clubs der Zone I/7 -Melsungen, Schwalmstadt, Bebra-Rotenburg und Bad Hersfeld- und den Nachbarclub Schwalm-Eder-Borken aus der Zone I/3, zu einem Umwelttag in den Wildpark Knüll einzuladen und das Jubiläum der Lions mit 100 Stunden Arbeitseinsatz zu begehen.

Alle Clubs waren der Einladung gefolgt, die Clubmitglieder hatten auch Ehegatten, Partner und viele Kinder mitgebracht. Alle wollten ein Zeichen für die Umwelt setzen. Für den Distrikt 111 MN war die 2. Vize-Governorin Gerlinde Brandestetter gekommen. Unter der Regie von Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich, Lionsfreund vom LC Schwalmstadt, der Umweltpädagogin Sarah Engelbrecht und unter der Oberleitung von Fördervereinsvorsitzendem des Wildparks Michael Sack, Lionsfreund im LC Homberg , wurde die vor einigen Jahren begonnene Benjeshecke weitergeführt und für die Kinder eine Sprunggrube in der Nähe des Streichelzoos gebaut. Hier können Kinder zeigen, ob sie weiter als Mäuse, Wiesel oder Fuchs springen können.

Landrat Winfried Becker war ebenfalls vor Ort, um den Lions seinen Dank auszusprechen. Ausprobiert wurde die fertige Grube natürlich mit großer Freude auch von den Erwachsenen. Nach getaner Arbeit traf man sich im Biergarten der Wildparkbaude. Landrat Winfried Becker war gekommen um den Helferinnen und Helfern Dank zu sagen, denn ihre Arbeit ist gut für den Park, aber auch für die Umwelt. Am Ende bedankte sich Präsident Engel für die große Beteiligung und dafür, dass alle bis zum Ende durchgehalten hatten. Das Wetter mit viel Sonne und ein wunderschönes Herbstlaub sorgten für ein stimmungsvolles Bild. Einigkeit bestand darin, dass man sich unbedingt in dieser Runde wieder im Wildpark treffen und arbeiten will.

Bildunterschriften:

1. Mitglieder aus sechs Lions Clubs arbeiteten heute im Wildpark Knüll.

2. Landrat Winfried Becker war ebenfalls vor Ort, um den Lions seinen Dank auszusprechen.

Text und Fotos: Gert Wenderoth

 

Lions empfingen Gäste mit Handicap aus Leeds

Die Lionsfreunde aus Melsungen und Bad Sooden-Allendorf mit ihren gehandicapten Gästen aus Leeds und deren Betreuern an der Staumauer des EderseesMelsungen. Schon seit vielen Jahren lädt der Lions Club Bad Sooden-Allendorf Menschen mit Handicap aus dem englischen Leeds nach Nordhessen ein. Und immer wenn es soweit ist, unternehmen auch die befreundeten Lions aus Melsungen einen Ausflug mit den britischen Gästen. Neun waren es in diesem Jahr, die am 20. Juli mit ihren Betreuern und vier Lions-Freunden aus BSA die Bartenwetzerstadt besuchten.

Der Begrüßung durch Bürgermeister Markus Boucsein schloss sich eine Stadtführung auf Englisch an, die Marlies Frede übernahm, bevor die Melsunger Lions in das Bikerlokal Zündstoff in Hemfurth am Edersee einluden. Später besuchte man gemeinsam den Wildpark Edersee und verfolgte die faszinierende Flugschau der dortigen Falknerei.

Trotz des typisch englischen Regenwetters, das die Gäste mitgebracht hatten, erlebte man einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Tag und konnte die Sperrmauer sogar im Trockenen überqueren. Mit der Besichtigung des Verrückten Hauses und anschließendem Abendessen im Zündstoff ging der Tag zu Ende.

Bildunterschrift: Die Lionsfreunde aus Melsungen und Bad Sooden-Allendorf mit ihren gehandicapten Gästen aus Leeds und deren Betreuern an der Staumauer des Edersees

Text: Björn Schönewald, Foto: nh

 

Lions übergeben 5.000 Euro an die Haspel

Spende aus dem Erlös des Entenrennens

Große Spendenübergabe: Vertreter der Melsunger Lions mit Bürgermeister Markus Boucsein sowie Mitveranstaltern und Förderern des „Melsunger Sommers“ an der Haspel. Melsungen. Die Haspel ist seit 40 Jahren ein zentraler Anlaufpunkt für viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie bekommen Hilfestellung in allen Problem- und Lebenslagen – hier spielt weder Hautfarbe, Nationalität noch soziale Stellung eine Rolle. Die Haspel nimmt damit eine wichtige soziale Aufgabe wahr, die die Melsunger Lions in diesem Jahr mit einer 5.000-Euro-Spende unterstützen. Lions-Präsident Dr. Hans-Peter Eisele überreichte gemeinsam mit Entenrennen-Initiator Ulrich Neudecker und anderen Lions-Freunden in der vergangenen Woche einen symbolischen Scheck an Haspel-Leiterin Julia Nennstiel.

„Das gesamte Haspel-Team, der Vorstand und ich freuen uns über die großzügige Spende des Lions Clubs Melsungen“, sagte Julia Nennstiel. Für die Verwendung des Geldes hat sie bereits konkrete Pläne: „Wir möchten unseren Multifunktionsraum im zweiten Obergeschoss der Haspel ausbauen, der für Besprechungen und Sitzungen und von Jugendlichen zum gemeinsamen Lernen sowie für Bastelaktionen genutzt werden kann. Zum anderen können wir den Kindern und Jugendlichen durch die Spende ein tolles erlebnispädagogisches Programm im Rahmen der Sommerferienfreizeit 'Erlebnistage am Schweriner See' mit vielen Aktivitäten in der Natur ermöglichen.“

Bildunterschrift: Große Spendenübergabe: Vertreter der Melsunger Lions mit Bürgermeister Markus Boucsein sowie Mitveranstaltern und Förderern des „Melsunger Sommers“ an der Haspel.

Text: Björn Schönewald, Foto: Reinhold Hocke

 

Dr. Hans-Peter Eisele neuer Präsident der Melsunger Lions

Der neue Lions-Präsident Dr. Hans-Peter Eisele mit Marianne Berent, Ehefrau Sigrid und seinem Amtsvorgänger Arved Berent (v.l.).Melsungen. Jeweils Ende Juni steht bei den Melsunger Lions der Präsidentenwechsel an. Arved Berent, der den Serviceclub in das Jahr des 100-jährigen Bestehens von Lions International geführt hat, gab seine Präsidentschaft am Sonntag an Dr. Hans-Peter Eisele ab. Er stelle sein Präsidentschaftsjahr unter das Motto „Gemeinsam dienen“, erklärte Eisele, wie man es in Melsungen gewohnt sei und täglich lebe.

Ein schönes und erfolgreiches Jahr liegt hinter dem Melsunger Club. Erfolgreich vor allem im Sinne ihrer Mission, zu helfen und gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Ihr Engagement für das Friedensdorf Oberhausen zum Beispiel wurde aktuell durch Lions International mit mehr als 24.000 Dollar zusätzlich gefördert, wie Arved Berent berichten konnte. Lionsfreund Reinhold Hocke habe das Top-up erfolgreich beantragt.

Auch das Melsunger Hafenfest mit Lions Entenrennen sei gut verlaufen. Besonderen Dank richtete Arved Berent dafür an Ulrich Neudecker und Bärbel Kahr, die die Veranstaltung federführend organisiert hatten.

Dr. Hans-Peter Eisele dankte seinem Vorgänger Arved Berent für wunderschöne und interessante Veranstaltungen in dessen Amtszeit und gab einen Ausblick auf seine eigenen Pläne. Neben der Betreuung von behinderten Menschen aus Leeds, verbunden mit einer gemeinsamen Fahrt zum Edersee, Vortragsabenden über die Geheimnisse im Melsunger Baugrund oder die 500-jährige Geschichte der Drucktechnik ist das vor allem die Lionsfahrt unter dem Motto „Kunst und Schrauben in Hohenlohe“.

Bildunterschrift: Der neue Lions-Präsident Dr. Hans-Peter Eisele mit Marianne Berent, Ehefrau Sigrid und seinem Amtsvorgänger Arved Berent (v.l.).

Text und Foto: Björn Schönewald

 

Hauptpreis noch nicht abgeholt

Melsunger Hafenfest und Lions-Entenrennen

Zieleinlauf der Rennenten im Hauptrennen. Melsungen. Das war eine gelungene Veranstaltung. Herrliches Wetter und riesiger Zuspruch aus der Bevölkerung bescherten dem Melsunger Hafenfest mit Lions Entenrennen am Sonntag einen ordentlichen Besucherandrang. Trotz documenta in Kassel und anderer Events in der Umgebung lockte es viele hundert Gäste an die Zwei-Pfennig-Brücke. Hier wurde ihnen kurzweilige Unterhaltung, allerlei Kulinarisches und die Chance auf tolle Gewinne geboten. Die Haspel wird’s freuen: Knapp 700 Enten wurden verkauft.

Die Haspel ist in diesem Jahr Hauptnutznießer der Aktion, die die Lions in Zusammenarbeit mit der Stadt seit 2007 initiieren. 40 Jahre wird der Melsunger Jugendtreff in diesem Jahr jung und für die Lions ist das ein guter Anlass, der Haspel den Hauptteil der Erlöse aus dem Entenrennen zu spenden. Wie viel das ist, werden die Löwen der Bartenwetzerstadt in den nächsten Tagen ermitteln. Eine Spendenübergabe wird folgen.

Viele Gewinner
Gekürt wurden die schönste und die schnellste Rennente aus den Melsunger Kindergärten, die schönste und die schnellste Sponsorenente und natürlich die 25 schnellsten Enten im Hauptrennen, bei dem es Preise im Wert von mehreren tausend Euro zu gewinnen gab. Der Hauptpreis im Wert von 1.200 Euro ging an die Ente mit der Nummer 210. Da der Gewinner bei der Preisverleihung nicht vor Ort war, wird er gebeten, sich im TUI Reisecenter Degethoff in der Kasseler Straße zu melden. Eine Übersicht der 25 schnellsten Rennenten und ihrer Preise gibt es unter www.melsunger-entenrennen.de.

Bildunterschriften:

1. Zieleinlauf der Rennenten im Hauptrennen.

2. Siegerehrung und Preisvergabe nach dem Hauptrennen. Viele Menschen waren vor Ort, der Gewinner des Hauptpreises jedoch nicht.

Text und Fotos: Björn Schönewald

 

Mit jeder Ente wächst der Spendenbetrag

Jugendtreff Haspel freut sich aufs Entenrennen

Freuen sich auf das Melsunger Entenrennen am 11. Juni: „Rennleiter“ Ulrich Neudecker von den Melsunger Lions mit Haspel-Leiterin Julia Nennstiel (Mitte) und ihrem Team sowie Kindern und Jugendlichen der Haspel. Melsungen. Große Freude bei den Jugendlichen und den Verantwortlichen der Haspel. 40 Jahre wird der Jugendtreff in diesem Jahr jung und hat bald auch noch zusätzliches Geld zur Verfügung. Wie viel das ist, steht nach dem Melsunger Hafenfest mit Lions-Entenrennen fest, das am 11. Juni 2017 um 12.30 Uhr startet. Je mehr Enten am Rennen teilnehmen, desto höher wird der Betrag, den die Melsunger Lions im Anschluss an die Haspel spenden. Jeder hat jetzt die Gelegenheit, sich eine oder mehrere Enten à 5 Euro zur Teilnahme am Rennen zu kaufen und den Spendenbetrag damit zu erhöhen. Wer mitmacht hat dabei Chancen auf tolle Preise.

Haspel-Leiterin Julia Nennstiel freut sich sehr, dass ihre Einrichtung in diesem Jahr mit einer Erlösspende des Entenrennens bedacht werden soll. Für die Verwendung des Geldes hat sie schon konkrete Ideen: „Zum einen planen wir den Ausbau des Multifunktionsraumes im zweiten Obergeschoss der Haspel, zum anderen können wir den Kinder und Jugendlichen durch die Spende ein tolles erlebnispädagogisches Programm im Rahmen der Sommerferienfreizeit ‚Erlebnistage am Schweriner See‘ ermöglichen." Gemeinsam mit ihrem Team hofft sie auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung.

Erwerben kann man Enten zur Rennteilnahme im Vorverkauf bei der VR-Bank Schwalm-Eder, dem TUI Reisecenter Degethoff, der Brückenbuchhandlung und dem Modehaus Vockeroth und am Renntag bis 15 Uhr vor Ort. 25 Preise sind an die Erstplatzierten des Rennens zu vergeben, darunter viele Gutscheine bis hin zu einer Reise im Wert von 1.200 Euro. Rund um das Rennen gibt es ein buntes Rahmenprogramm sowie Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Getränke.

Alle Informationen zum Programm und den Preisen gibt es im Internet unter www.melsunger-entenrennen.de.

Bildunterschrift: Freuen sich auf das Melsunger Entenrennen am 11. Juni: „Rennleiter“ Ulrich Neudecker von den Melsunger Lions mit Haspel-Leiterin Julia Nennstiel (Mitte) und ihrem Team sowie Kindern und Jugendlichen der Haspel.

Text und Foto: Björn Schönewald

 

Melsunger Hafenfest und Lions-Entenrennen

Enten ab sofort erhältlich, Erlös für guten Zweck

Impressionen vom Entenrennen 2015.Melsungen. Bunte Kindergarten-Enten, große dekorierte Sponsoren-Enten, bis zu 1.000 gelbe Rennenten, das immer wieder spektakuläre Fischerstechen und dazu ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit Tanzvorführungen und Leckereien: Wer in den vergangenen Jahren Spaß am Melsunger Hafenfest mit Lions-Entenrennen hatte, der sollte sich den 11. Juni vormerken. An diesem Tag geht es am „Hafen“ an der Zwei-Pfennig-Brücke wieder hoch her. Wer mit eigener Ente am Rennen teilnehmen möchte, kann sich ab sofort sein Exemplar sichern. Den Siegern winken tolle Preise.

Wieder können sich die Melsunger Lions über jede Menge Hilfe bei der Ausrichtung des Entenrennens freuen. „Wir sind dankbar für die Unterstützung, die wir von Feuerwehr, THW, DLRG, Bauhof und vielen anderen engagierten Mitstreitern erhalten“, erklärt Ulrich Neudecker vom Lions Club Melsungen. Und man sei sehr froh, den Kreis der Unternehmen, die das Budget durch den Kauf von Sponsorenenten deutlich aufstocken, in diesem Jahr weiter vergrößert zu haben. Die Überschüsse aus der Veranstaltung werden hauptsächlich dem Jugendtreff „Die Haspel“ gespendet, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert.

Reisen und mehr zu gewinnen
Wer mit eigener Rennente teilnehmen und damit Chancen auf die attraktiven Gewinne haben möchte, kann sein persönliches Exemplar für 5 Euro an den Vorverkaufsstellen VR-Bank Schwalm-Eder, TUI-Reisecenter Degethoff, Modehaus Vockeroth und Brückenbuchhandlung erwerben. Dem Sieger winkt ein Reisegutschein im Wert von 1.200 Euro, zur Verfügung gestellt von der VR-Bank Schwalm-Eder. Der Zweitplatzierte erhält von den Lions einen Reisegutschein im Wert von 600 Euro und für den Dritten spendiert das Autohaus Ostmann ein Wochenende mit dem neuen VW Golf. Darüber hinaus gibt es weitere tolle Sachpreise, gespendet von Unternehmen aus der Region. Auch die Teilnehmer des Fischerstechens sollen nicht leer ausgehen: Jede Teilnehmermannschaft erhält einen Kasten Hessisches Löwenbier, gespendet von der Malsfelder Brauerei.

Buntes Programm
Impressionen vom Entenrennen 2015.Eröffnet wird das Melsunger Hafenfest mit Lions-Entenrennen um 12.30 Uhr durch den Bürgermeister und Schirmherren Markus Boucsein und Lions-Präsident Arved Berent. Das Fischerstechen beginnt um 12.45 Uhr, gefolgt von einer Kindertanzvorführung der Tanzschule Wilkinson um 14 Uhr. Um 14.30 Uhr gehen die reich geschmückten Kindergarten-Enten zu Wasser, bevor um 15 Uhr die großen Sponsoren-Enten in See stechen. Das Hauptrennen mit anschließenden Siegerehrungen startet um 15.30 Uhr.

Premiere in 2007
Als Ulrich Neudecker 2006 auf den damaligen Melsunger Bürgermeister Dieter Runzheimer zuging, um ihm seine Idee eines Melsunger Entenrennens für einen guten Zweck vorzustellen, rannte er offene Türen ein. Runzheimer hatte seinerseits eine ganz ähnliche Vision – nämlich die eines Melsunger Hafenfestes. Und so war man sich schnell einig, an der Zwei-Pfennig-Brücke ein gemeinsames Hafenfest mit Lions-Entenrennen auszurichten. Seit 2007 alle zwei bis drei Jahre veranstaltet, ereignet sich das feucht-fröhliche Spektakel in diesem Jahr zum fünften Mal.

Bilder: Impressionen vom Entenrennen 2015.

Text: Björn Schönewald, Fotos: Reinhold Hocke

 

Wenn ein Engel durch den Saal fliegt

Staatstheater-Intendant Thomas Bockelmann zu Gast bei den Lions

Melsungen. Wie Spielpläne entstehen, was eine gute Inszenierung ausmacht, wie Schauspieler fühlen und denken und wieso er auch gerne selbst noch auf der Bühne steht, das erzählte Staatstheater-Intendant Thomas Bockelmann am Freitag bei seinem Besuch bei den Melsunger Lions in der Stadthalle.

Intensiv ging Bockelmann auf die besonderen Bedingungen für solistisch tätige Künstler ein, nicht nur was deren Arbeitszeiten und Bezahlung angehe. Baue ein Schreiner einen Tisch, der dem Kunden nicht gefalle, stehe bei aller Kritik immer noch der Tisch dazwischen. Schauspieler oder Sänger treffe Kritik immer unmittelbar, machte der Intendant deutlich. In dieser Form gebe es das in kaum einem anderen Beruf.

Bockelmann, selbst gelernter Schauspieler und mit einer Schauspielerin verheiratet, beschrieb auch, wie wichtig jedes einzelne Teammitglied innerhalb eines Theaters für den Erfolg sei. Intelligente und kreative Bühnenbildner und erfahrene Regisseure neben den Ensembles genauso wie gut gelaunte und motivierte Maskenbildner. Der schönste Lohn für allen Einsatz seien die magischen Momente, die Theater manchmal hervorbringe. Wenn das gesamte Publikum zu einem Organismus verschmelze und man eine Stecknadel fallen hören könne. Oder wie man im Theater sage: „Wenn ein Engel durch den Saal fliegt.“

Lions-Präsident Arved Berent dankte Thomas Bockelmann für die intensiven Einblicke in die Theaterwelt und die Zeit, die sich der Intendant auch für die Beantwortung vieler Fragen aus dem Publikum genommen hatte. Am 20. Mai werden die Lions das Staatstheater Kassel besuchen, zur Premiere von Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“.

Bildunterschrift: Lions-Präsident Arved Berent (links) überreichte Staatstheater-Intendant Thomas Bockelmann eine kleine Aufmerksamkeit als Dank für seinen Vortrag.

Text: Björn Schönewald, Foto: Reinhold Hocke

Essen lockt in die Schule

Lions Club Melsungen spendet für Schülerhilfe Bolivien

Melsungen.

In Bolivien gilt zwar die Schulpflicht, aber in Städten wie Potosi leben viele Menschen noch immer in bitterer Armut, und die Kinder müssen mithelfen, die Familien über die Runden zu bringen. Eine warme Mahlzeit am Tag, Stifte und Hefte für den Unterricht wirken da wie ein Magnet, um die Kinder doch in die Schule zu holen.

Bildung ist ihre Chance: Die Schülerhilfe Bolivien organisiert in der Stadt Potosi eine Schulverpflegung für Kinder – als Anreiz für einen Schulbesuch.

Hier setzt die Schülerhilfe Bolivien an, die 1997 von Dr. German Canaviri gegründet wurde. Er stammt aus der Andenstadt und hat viele Jahre in einem örtlichen Krankenhaus als Anästhesist gearbeitet.

Hilfe sei noch immer dringend nötig, die Zahl der Kinder, die Unterstützung brauchen, sei eher noch gestiegen. Aus diesem Grund kann der Verein die Schulverpflegung auch nur noch an drei Tag pro Woche sicherstellen. Früher habe man sich ausschließlich auf die Schule Benicio Montero Mallo konzentriert, die Canaviri 1995 bei einem Besuch in seiner Heimat kennengelernt hatte. Doch das löste Neid bei anderen aus. Inzwischen gibt es ein Rotationssystem.

Für 2014 wurden wieder drei neue Schulen ausgewählt, die Schulen „Antonio Quijarro“, Gonzalo Calerdon Rios“ und „Elizardo Peres“ mit zusammen 410 Schülern. Davon erhalten 210 dreimal wöchentlich warmes Essen und 200 Schulmaterialien. In Potosi wählt Enzo Canaviri, der Neffe von Canaviri, die Schulen aus, die besonders dringend unterstützt werden müssten. Neben der Bedürftigkeit der Schüler, die sich aus der Lage der Schule und der Rücksprache mit dem Kollegium ergibt, ist ein weiteres Kriterium die Schülerzahl.

Seit der Gründung des Vereins habe die Schülerhilfe Bolivien 5642 bedürftigen Schüler geholfen, berichtete Canaviri. Die Mahlzeiten sind für viele Eltern ein wichtiger Anreiz, ihre Kinder in den Unterricht zu schicken. Sonst müssten sie zum Unterhalt der Familien beitragen, beispielsweise als Schuhputzer oder durch die Arbeit in den Minen des Cerro Rico (Hintergrund) Eine bessere Bildung könnte der Weg aus der Armut sein.

Die Hilfe aus Deutschland stößt in Bolivien auf große Dankbarkeit. Presse und Fernsehen berichten intensiv über die Arbeit. Die Schulen haben sich auch in Briefen bei der Deutsche Botschaft in La Paz übers chwänglich bedankt.

Dr. German Canaviri ergänzte seine Ausführungen über die Schülerhilfe mit einem Reisebericht durch sein Geburtsland in den Anden.

Spenden

Um diese humanitäre Hilfe fortzusetzen zu können, ist der Verein kontinuierlich auf Zuwendungen angewiesen: Spendenkonto:

DE64 52052154 008000433 bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder, Stichwort Schülerhilfe Bolivien.

Fotos:

  1. Schueler-Bolivien.png: Eine von Canaviri unterstützte Schulklasse in Potosi
  2. CA-Canaviri.png: P Volker Ludwig (stehend) begrüßt Dr. German Canaviri (links von ihm) als Referenten des Clubabends

 

Volker Ludwig ist Präsident des Lions Club Melsungen

Die Mitglieder des Lions Club Melsungen begleiteten im Beisein Ihrer Ehefrauen den feierlich gestalteten Wechsel der Präsidentschaft, ein Vorgang der sich jedes Jahr Ende Juni  wiederholt. Für die Abmoderation „seines Jahres wählte der scheidende Präsident E.-Ulrich Bruckmann  die vom früheren Literaturkritiker  Marcel Reich – Ranicki am Schluss seines literarischen Quartett oft wiederholten Worte: „Das Spiel ist aus, wir sitzen tief betroffen, der Vorhang fällt und alle Fragen offen“! Ein neues Jahr beginnt und mit ihm neue Herausforderungen. Als Höhepunkte des vergangenen Jahres nannte Bruckmann die Benefizveranstaltung zu Gunsten des Hospizverein Felsberg-Melsungen und die Zertifizierung der Gesamtschule Guxhagen als Lions Quest Schule. Sie wird mit der förmlichen Übergabe der Urkunde und der Enthüllung der Ehrenplakette in der zweiten Jahreshälfte 2014 ihren Abschluss finden.  

Volker Ludwig übernahm mit der Amtskette des Präsidenten die Verantwortung für die Club Geschicke.  Dies wird im kommenden Halbjahr bestimmt von einem Benefizkonzert und einem hoffentlich wiederum erfolgreichen Verkauf von Lions Rosen, der im September anlaufen soll. Die Melsunger Lions werden die unter dem Synonym „Packmee“ von DHL und Hermes unterstützte Kleider- und Brillensammlung  zu Gunsten des Hilfswerks der deutschen Lions unterstützen (siehe auch: http://www.lions-hilfswerk.de/home.html). Der Club richtet bereits jetzt seine Aufmerksamkeit auf die Vorbereitung des 50. Jubiläums im Jahre 2016, das unter der Präsidentschaft des neuen ersten Vizepräsidenten Ulli Neudecker stehen wird. Unter www.lc-melsungen.de eingerichtete Internetauftritt soll dem Club helfen, sich als Teil der Service Organisation Lions Clubs International nach außen zu präsentieren und gleichzeitig interne Informationsabläufe zu unterstützen.

Dr. Karl Wetekam wurde für 45-jährige, Lutz Hankel für 10-jährige und Nils Weigand für 5-jährige Mitgliedschaft geehrt.

 

Fotos:

  1. P-Volker-Ludwig-3.jpg: Stadthalle Melsungen bot feierlichen Rahmen für die Übergabe der Präsidenten - Amtskette von Uli Bruckmann an Volker Ludwig
  2. IPPUli-PVolker-VPUlli-1.jpg: Das Führungsteam im Lions Club Melsungen – v.l.: E.-Ulrich Bruckmann (ehemaliger Präsident, für ein weiteres Jahr beratendes Vorstandsmitglied), Volker Ludwig (Präsident 2014-2015), Uli Neudecker (erster Vizepräsident)
  3. P-Übergabe ..*.jpg: Präsident Volker Ludwig zweite Reihe, dritter von links (mit Amtskette) im Kreise von  Clubmitgliedern  auf der Terrasse der Melsunger Stadthalle.

 

HNA 24.05.2014

 

„Lions Club Melsungen unterstützt ortlichen Hospiz – Verein“

In Ihrem Theaterspiel vom Abschied und vom Weiterleben beeindruckte Schauspielerin Annette Schramm das Publikum in der ausverkauften Stadthalle. Gekonnt schlüpfte sie in die Rolle von sieben Menschen, die am Ende ihres Lebens Rückblick halten. Schramm, gleichzeitig Autorin des auf einen Darsteller zugeschnittenen Stückes „Die Unsterblichkeit des Sandkuchens“, ließ Ihre Akteure auf deren Leben zurückblicken und aussprechen, was aus ihrer Erinnerung aufscheint, sie beschäftigt und jetzt noch wichtig ist.  Sie vermittelte den Besuchern Augenblicke des Abschieds, die angesichts der Todesnähe intensiv und bedeutsam sind.  Der zweite Teil der  Aufführung befasste sich mit dem Trauerprozess. Am Ende kommt Franziska auf die Bühne. Sie lebt - trotz des Verlustes naher Angehöriger - ihr eigenes Leben weiter, ermutigend und hoffnungsfroh. Das tief verinnerlichte, regelmäßig genutzte und vielfach weitergebenen Sandkuchen Rezept ihrer geliebten Großmutter macht Oma Grete unsterblich.

Im Rahmen der Veranstaltung in der Stadthalle unterzeichneten die Bürgermeister Markus Boucsein (Melsungen) und Volker Steinmetz (Felsberg) die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Die Riverside Jazz Messengers sorgten unter Leitung von Bandleader Herbert Rittger für die einfühlsame musikalische Begleitung. Die Koordinatorin der Hospizgruppe Felsberg / Melsungen, Petra Hochschorner und Lions - Präsident E.-Ulrich Bruckmann freuten sich über die „großartige Resonanz“. Der Inhaber der Stadthalle musste  wegen des unerwartet hohen Zuspruchs für zusätzliche Bestuhlung sorgen.  

 

Reinhold Hocke

 

Fotos:

 

  1. Charta…*.jpg: Melsunger und Felsberger Bürgermeister unterzeichnen die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen (v.l.:) Petra Hochschorner (Hospizgruppe Gruppe Felsberg / Melsungen), E.-Ulrich Bruckmann (Präsident Lions Club Melsungen), Volker Steinmetz (Bürgermeister der Stadt Feldberg), Dr.  Wolfgang Schrammel (Moderator), Markus Boucsein (Bürgermeister der Stadt Melsungen)
  2. Sandkuchen .*.jpg: Annette Schramm weckt mit dem Sandkuchen die Erinnerung an ihre verstorbene Großmutter
  3. Plenum1.jpg: Präsident  E.—Ulrich Bruckmann begrüßt die Gäste- im Hintergrund die Riverside Jazz Messengers unter der musikalischen Leitung von  Herbert Rittger
  4. Dame von Welt.jpg: Annette Schramm in der Rolle der gealterten Dame von Welt
  5. Kapitän.jpg: Annette Schramm in der Rolle eines greisen Kapitäns

 

Tex und Fotos: Reinhold H

 

Gesamtschule Guxhagen qualifiziert sich für Lions-Quest-Qualitätssiegel

Guxhagen. An der Gesamtschule Guxhagen ist das Thema „Erwachsen werden“ für die fünften, sechsten und siebten Klassen seit mehreren Jahren Unterrichtsfach. „Lebenskompetenz kommt nicht von allein“, unterstrich der Schulleiter der Gesamtschule Guxhagen, Thomas Wiegand, bei der Begrüßung von Mitgliedern einer unabhängigen Jury, die die Bewerbung seiner Schule für das Lions Quest Qualitätssiegel begleitet. Lions Quest „erwachsen werden unterstützt Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in einer entscheidenden Phase der Persönlichkeitsentwicklung. Das von Lions Clubs International entwickelte und von den Clubs in vielen Ländern finanziell unterstützte Programm fördert gezielt die Integration in eine gute Klassengemeinschaft und die Akzeptanz der Verschiedenheit, die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls. Dazu zählt auch die bewusste Wahrnehmung der eigenen Gefühle und der Gefühle anderer sowie der Umgang mit den Emotionen. Geschult wird die Fähigkeit, Kontakte aufzunehmen, Freundschaften aufzubauen und Beziehungen einzugehen. Die Schüler werden angeleitet zu kritischem Denken und zum Mut, die eigene Meinung offen zu sagen. Sie lernen, sich verantwortlich zu entscheiden und zu handeln. Das Programm fördert die Bereitschaft, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen – und damit auch das Bewusstsein, etwas bewirken zu können und daraus Bestätigung zu erhalten. „Seit das Programm an der Schule eingeführt ist, erleben wir keine Schlägereien mehr“ berichtete Schulleiter Wiegand. Die Schüler pflegen erkennbar ein offenes und selbstbewusstes Miteinander. Die zehnköpfige Jury setzt sich zusammen aus Vertretern des hessischen Kultusministeriums, des staatlichen Schulamtes, des Landkreises als Schulträger, aus Bürgermeistern der Gemeinden im Einzugsbereich der GSG, des Hilfswerks der Deutschen Lions als Koordinator des Lions Quest Programms in Deutschland sowie Vertreter des Lions Club Melsungen, der die Finanzierung der Ausbildung von bisher 36 Lehrkräften der GSG mitfinanziert hat. Mehr Informationen im Internet www.lions-hilsfwerk.de oder www.lions-quest.de. Am 23. Mai wird sich die Jury bei einem Schulbesuch in Guxhagen von der Qualität und den Ergebnissen des Zukunftsprogramm „Lions Quest – Erwachsen werden“ einen Eindruck verschaffen. Sabine Hillwig koordinierte als Fachleiterin „Erwachsen werden“ die Konstituierung, die mit einer Teilnahme am Jahresempfang des Fördervereins der Gesamtschule Guxhagen e.V. abgerundet wurde. (rho)

 

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